Rotary Club Berlin
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Der Rotary Club Berlin begrüßt alle Freunde und Freundinnen, ebenso unsere vielen Gäste. Sie sind herzlich eingeladen, diese Seiten zu nutzen.

Der Rotary Club Berlin wurde am 13. Februar 1929 vom Rotary Club Hamburg, dem ältesten Rotary Club in Deutschland, gegründet.

Rotary International überreichte unserem Club am 11. März 1929 die Charterurkunde.

Der Rotary Club Berlin blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück. Nach glanzvoller Gründung 1929 musste er sich, wie alle anderen deutschen Rotary Clubs, 1937 auflösen und seine Charter-Urkunde zurückgeben. Mit der Wiedererstehung 1951 wurde der Grundstein für das rotarische Leben in Berlin und das rotarische Engagement in der Stadt neu gelegt.

Heute ist der Rotary Club Berlin der mitgliederstärkste Rotary Club in Deutschland mit einem aktivem Clubleben und hohem sozialen Engagement.

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Dietger Oberndorfer

Historie des Rotary Clubs Berlin

1. Von der Gründung bis zur Machtübernahme

Bekanntlich ist der erste Rotary Club im Jahr 1905 von Paul Harris in Chicago gegründet worden. Ziel war es, in der Großstadt eine ähnlich stabile und vielseitige Wertegemeinschaft zu schaffen, wie er sie als Kind auf dem Land erlebt hatte, wo jeder entsprechend seinen Fähigkeiten andere nach Möglichkeit unterstützte. Es dauerte eine Weile, bis die rotarische Idee auch nach Europa kam. Der erste deutsche Club wurde 1927 in Hamburg gegründet. Bei der Wertung der Zeitspanne ist natürlich zu berücksichtigen, dass in sie der 1. Weltkrieg fiel.

Der Rotary Club Berlin wurde am 13. Februar 1929 mit 26 Mitgliedern gegründet. Sein erster Präsident war der Reichsminister a.D. Dr. Heinrich F. Albert. Zu den heute noch bekannten Gründungsmitgliedern zählten der Architekt Dr. Peter Behrens, der Reichskanzler a.D. Hans Luther, der Chirurg Dr. E. F. Sauerbruch und Generalmusikdirektor Bruno Walter. Gründungs­beauftragter war der Rotarier T. C. Thomsen vom RC Hamburg. Vor der Gründung hatten die sechs bereits existierenden deutschen Clubs große Bedenken, wie man einen guten Club in Berlin gründen solle, umso mehr, da Herr Thomsen Ausländer sei und Berlin nicht kenne.

Am 11. März 1929 wurde der Club unter der Nummer 3067 in Rotary International aufgenommen. Die Charterfeier fand am 10. Juni 1929 im Hotel Kaiserhof in Anwesenheit des Governors des neugebildeten Deutsch-Österreichischen (73.) Distrikts, Reichskanzler a.D. Cuno, dem Präsidenten des Patenclubs Hamburg, statt.

Die Zahl der Mitglieder wuchs schnell an; nach dem Mitgliederverzeichnis 1931/32 belief sie sich bereits auf 68. Durch die Übernahme von Patenschaften über neue Clubs trug der RC Berlin zur Entwicklung des Rotary-Gedankens in Deutschland bei. 1930 wurden in Breslau, 1931 in Bremen, 1932 in Hannover und 1933 in Stettin neue Rotary Clubs mit Unterstützung des RC Berlin gegründet.

Die Meetings fanden im Hotel Kaiserhof statt, wie auch heute jeweils am Mittwoch. Der Gedeckpreis im rotarischen Jahr 1931 stellte sich auf 4,50 Mark; der Jahresbeitrag belief sich auf 100 Reichsmark. Das jeweils letzte Meeting eines Monats hielt man am Abend ab; Smoking oder dunkler Anzug war dann Pflicht! Aus den damaligen Wochenberichten ergibt sich, dass der Ablauf eines Meetings in gleicher Weise verlief wie heute. Die Form der Wochenberichte entsprach ebenfalls unserem Schema – zumindest bis zur Einführung von RO.CAS und damit der Änderung dieser äußeren Form. Damen waren erstmals am 1. 7. 1931 in einem Meeting, im Zusammenhang mit dem Besuch von 50 amerikanischen Rotariern, die auf dem Rückweg von einer Rotary Konvention in Wien in Berlin Station machten. Überhaupt scheint der RC Berlin von Anfang an viele Besucher angezogen zu haben. Darauf lässt auch der Vorschlag eines Clubfreundes schließen, nicht mehr die Gäste, sondern die Clubmitglieder zu begrüßen. Das böte den Vorteil, dass es 1. schneller ginge und 2. sich die Clubmitglieder untereinander kennen lernen würden.

Im August 1932 besuchte Paul Harris, der Begründer von Rotary, den Club Berlin. Zur Erinnerung an diesen Besuch und als Symbol der deutsch-amerikanischen Freundschaft pflanzte er auf dem städtischen Sportplatz Neukölln (Tempelhofer Feld) eine Platane als Freundschaftsbaum.

2. Von der Machtergreifung bis zur Auflösung

Die nationalsozialistische Partei griff sehr rasch in die Entwicklung bei Rotary Deutschland ein. Bereits im März 1933 wurde Rotary mit den Freimaurern gleichgestellt und allen Parteigenossen die Mitgliedschaft untersagt.

Durch Verhandlungen mit dem Reichsführer Himmler konnte erreicht werden, dass dieses Verbot mit einer Erklärung im „Völkischen Beobachter“ vom 10. Juli 1933 zurückgenommen wurde: „Der Rotary Klub hat nichts mit Freimaurerei zu tun. Er ist auch kein Geheimbund mit besonderem Brauchtum, auch seinem Wollen und bisherigen Handeln nach besteht keineswegs Veranlassung, ihm mit Misstrauen zu begegnen. Es ist unnötig, dass Pgg. (Anmerkung: Parteigenossen) aus ihm austreten. Dagegen besteht die Möglichkeit, dass Pgg. auf Aufforderung an seinen Veranstaltungen teilnehmen und dort über das Wesen und Wollen der Bewegung Aufklärung geben. Gez. Walter Buch“. Der RC Berlin war an dieser Entscheidung offensichtlich nicht ganz unbeteiligt, zumindest könnte man dies aus der Tatsache schließen, dass der Münchener RC dem RC Berlin eine Hakenkreuzflagge mit folgender Begründung stiftete: „Der Berliner und der Münchener Rotary Klub sind bei den Arbeiten um die Anerkennung von Rotary in ganz besonderem Maße Hand in Hand gegangen. Als Zeichen der daraus sich ergebenden inneren Verbundenheit erlaubt sich der Münchener Klub eine Tischflagge mit den Farben des Neuen Deutschland zu überreichen“.

Die Rotary Clubs bewegten sich nach dieser Klarstellung, die einer Tolerierung entsprach, unverändert in einem Dilemma. Einerseits konnten oder wollten sich viele Rotarier der euphorischen nationalen Aufbruchsstimmung nicht entziehen, deren verbrecherische Entwicklung zum damaligen Zeitpunkt noch nicht voll abzusehen war. Andererseits stand fast alles, was der Nationalsozialismus anstrebte, im Widerspruch zum rotarischen Idealismus und Gedankengut.

Die Clubs reagierten unterschiedlich auf die politische Lage. Der Rotary Club München schloss beispielsweise eine Reihe von Mitgliedern, darunter - wie bekannt - Thomas Mann, bereits im April 1933 aus politischen Gründen mit folgendem Briefwortlaut aus: „Ihre längere Abwesenheit von München hindert uns, mit Ihnen über ihre Zugehörigkeit zum hiesigen Klub zu sprechen. Sie dürften aber die Entwicklung in Deutschland genügend verfolgt haben, um zu verstehen, dass wir es für unvermeidlich halten, Sie aus unserer Mitgliederliste zu streichen.“ Die Schlussformel „Mit vorzüglicher Hochachtung“ erscheint damit nur mehr als blanker Hohn. Einer Reihe weiterer, offenbar für nicht mehr tragbar gehaltener Mitglieder wurde nahegelegt, ihre Mitgliedschaft zu beenden.  

Nach dieser ersten Klärung verlief das Clubleben beim RC Berlin, soweit es aus den Wochenberichten abzulesen ist, wieder in den gewohnten Bahnen. Die Vorträge waren fast ausnahmslos unpolitisch, wenn man davon absieht, dass in allen deutschen Rotary Clubs der Vier-Jahres-Plan eingehend erörtert worden ist. Das politische Geschehen schlug immer nur am Rande durch. So mussten für eine Distriktkonferenz in Salzburg Ausreiseerlaubnisse und Devisenkontingente beantragt werden.

Der RC Berlin war inzwischen der größte Club des 73. Distrikts (Deutschland, Österreich, Danzig) geworden; die Zahl seiner Mitglieder pendelte um 100. Ein wichtiges Ereignis für den RC Berlin war die Betreuung von rotarischen Gästen aus dem In- und Ausland während der Olympiade in Berlin im Sommer 1936. Im Hotel Kaiserhof und im Restaurant Stadion-Terrasse fand in der ganzen Zeit ein täglicher rotarischer Mittagstisch statt. Die Damen der Berliner Rotarier wirkten ebenfalls bei der Fürsorge für die Gäste mit.

Der nationalsozialistischen Führung blieb Rotary wegen seiner internationalen Organisation dennoch suspekt. Ziemlich unerwartet wurde mit Erlass vom 24. Juni 1937 des damaligen Reichsinnenminister Frick den leitenden Beamten aller Ebenen nahegelegt, ihre etwaige Mitgliedschaft beim Rotary-Club sobald als möglich aufzugeben. Eine zur etwa gleichen Zeit erlassene Anordnung des obersten Parteirichters der NSDAP verbot sogar den Parteimitgliedern die Mitgliedschaft beim Rotary-Club.

Als Folge dieser Erlasse erklärte der Vorstand des RC Berlin in seiner Sitzung vom 21. Juli 1937, „dass …. das Bestehen des Rotary Clubs nicht möglich sei, wenn den Beamten die Teilnahme verboten sei“.  In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 30. August 1937 ist die sofortige Auflösung des RC Berlin beschlossen worden.

Am 4. September 1937 beschlossen dann auch die reichsdeutschen Rotary Clubs in einer Sondersitzung in Berlin, sich mit Wirkung vom 15. Oktober 1937 aufzulösen.  Der Vertreter des RC Berlin erklärte sich aus Gründen der Solidarität mit dem 15. Oktober 1937 als Auflösungstermin einverstanden.

Mit Schreiben vom 16. Oktober 1937 gab Governor Hugo Grille die Charter-Urkunden von 27 Clubs, u.a. auch die des RC Berlin, an das Sekretariat Zürich von Rotary International zurück.

3. Der RC Berlin und die Judenfrage

Die Judenfrage schlug sich in den Wochenberichten unseres Clubs nicht nieder. Weitere Unterlagen im Staatsarchiv -  dem RC Berlin direkt zugeordnet -  sind nicht vorhanden. Möglicherweise hatte der seinerzeitige Vorstand das Schriftgut vor der Beschlagnahme gründlich bereinigt. Da für andere deutsche Rotary Clubs wesentlich mehr an Schriftwechsel zu finden ist, könnte es auch sein, dass noch Restbestände des rotarischen Altmaterials in Russland verblieben sind. Eine Reihe von Schriftstücken zum Verhältnis Rotary Club Berlin – Juden finden sich verstreut in den Unterlagen anderer Clubs, der damals bestehenden Unterbezirke und des Distrikts, wobei sich die gezielte Suche auf die Titel im Rotary-Findbuch des Staatsarchivs beschränkte, deren Formulierung einschlägige Informationen erwarten ließ.

Erstmals tauchte das Thema Juden in einem Brief vom 19.12.1933 des Präsidenten des RC Dresden auf, der sich beim Rotary-Bezirksleiter Süd-Ost beschwerte, dass in Dresden die Judenfrage nicht gelöst werden könne, solange jüdische Mitglieder in anderen Klubs bleiben (namentlich genannt wird u.a. der RC Berlin) und solange die Distriktleitung ausdrücklich erklärt, dass Rotary in Deutschland nicht von RI anerkannt werde, wenn wir den Arierparagraphen in die Satzung aufnehmen. Charakteristisch für die abwartende Haltung von Rotary in der damaligen Zeit dürfte die Aussage des Rotary-Bezirksleiters Krüger gewesen sein, der in einem Brief vom 6. März 1936 an den Chef der Kanzlei des Führers, Reichsleiter Bouhler, schreibt: „Die Frage nichtarischer Mitglieder in den deutschen Rotary Clubs ist bedeutungslos, da deren Zahl sehr gering ist und nach menschlichem Ermessen in kurzer Zeit weiter zurückgehen wird. Rotary will in seinen Reihen nur führende Persönlichkeiten haben, in Deutschland werden in absehbarer Zeit Nichtarier nicht mehr in führenden Stellungen sein; also löst sich die Frage nichtarischer Mitglieder in den deutschen Rotary Clubs automatisch.“ Diese offizielle Haltung der deutschen Rotarier wurde offensichtlich auch geteilt vom Präsident RI. In einem Brief vom 5.8.1936 an ihn zitiert der damalige Governor des 73. Distrikts wie folgt: “I think it best to keep to the decision which you gave me: you don’t wish to interfere in the autonomy of the clubs. Besides in Germany itself the question is practically solved and intervention from outward seems not to be admissable“.

Im März 1936 waren in Deutschland noch 10 Nichtarier Rotarier, davon 5 in Berlin. Diese Berliner Freunde sind dann wahrscheinlich durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen worden, denn am 31. Juli 1936 schreibt Vizegovernor Grille (RC Berlin) u.a. an den Governor, ich zitiere: „die Behandlung der Eingaben der Berliner Nichtarier aus Anlass ihres Ausschlusses aus dem Club betreffend: Bei zwei von den genannten …wird der Ausschluss noch dadurch gestützt, dass sie mittlerweile ihre Klassifikation verloren haben. Hinsichtlich der anderen beabsichtigt der Vorstand zu gegebener Zeit – jedenfalls aber erst nach der Olympiade – eine Mitgliederversammlung einzuberufen.“. In einem Schreiben vom 13. August 1937 an Innenminister Frick teilt Governor Grille mit, dass seit Juli 1936 sich keine Nichtarier mehr in den Clubs befinden und dass auch keine mehr aufgenommen werden. Daraus ergibt sich, dass der RC Berlin wohl einer der letzten Clubs war, der den politisch erzwungenen Ausschluss jüdischer Freunde vollzogen hat.

Nach den vorgefundenen Unterlagen, unter anderem einer Meldung über ausgeschiedene Rotarier in der Zeit von 1932 bis 1936 an die Gestapo, sind im genannten Zeitraum 72 Freunde aus dem RC Berlin aus den unterschiedlichsten Gründen ausgeschieden. Da bei Rotary bekanntlich keine Hinweise nach Religion, Rasse oder politischer Richtung festgehalten werden, ist eine direkte Zuordnung etwa nach jüdischen Freunden nicht möglich. Nach neueren Recherchen haben, soweit feststellbar, 15 jüdischstämmige Freunde in der Zeit bis 1936 den RC Berlin verlassen oder verlassen müssen. Darunter befinden sich Generalmusikdirektor Bruno Walter und Georg Tietz, Besitzer des Warenhauses Hermann Tietz.

4. Von der Auflösung bis zur Neugründung: Der Beuth-Tisch

Die Selbstauflösung des Rotary Clubs Berlin im Oktober 1937 bedeutete nicht das Ende des freundschaftlichen Zusammenhalts seiner Mitglieder. Man traf sich zunächst in der Bellevuestraße in den Räumen der Deutschen Gesellschaft für Goldschmiedekunst, deren Präsident Freund Wilms war. Von Anfang 1939 an versammelte sich eine größere Anzahl der Mitglieder des ehemaligen Rotary Clubs und dazu einige andere, nach rotarischen Grundsätzen ausgesuchte Herren am sog. Beuth-Tisch. Beuth war im 19. Jahrhundert Finanzminister in Preußen, der die Gepflogenheit hatte, hin und wieder mit Herren verschiedener Berufe zum Essen zusammen zu kommen, um sich mit ihnen über Probleme zu unterhalten. Der aus Rotary hervorgegangene Beuth-Tisch hat bis tief in den Krieg hinein fast regelmäßig getagt und erfreute sich des lebhaften Interesses der etwa 40 Personen umfassenden Tafelrunde.

Bald nach dem Zusammenbruch wurden die Zusammenkünfte wieder aufgenommen und seit 1946 regelmäßig fortgesetzt. Zunächst tagte man in den übrig gebliebenen Restaurantteilen des Zoologischen Gartens, dann im Berliner Kindl am Kurfürstendamm und schließlich im bereits modernisierten „Hotel am Zoo“. Die Leitung des Beuth-Tisches lag in den Händen von Geheimrat Dr. Albert, dem Gründungspräsidenten des RC Berlin. Neue Mitglieder nahm man auf Vorschlag aus dem Mitgliederkreis durch Option auf.

5. Die Wiedergründung im Jahr 1951

Schon in der Blockadezeit wurde im Beuth-Tisch eine Überführung in die feste Form eines Rotary Clubs erwogen, nachdem in Westdeutschland eine Anzahl deutscher Clubs wieder in Gründung begriffen war. Berlin mit seiner Lage innerhalb der russischen Zone und aufgespalten in 4 Sektoren befand sich jedoch in einer besonderen Stellung, die zur Zurückhaltung nötigte. Es gab die Sonderbestimmungen der Alliierten und des damaligen Magistrats über Vereinsgründungen.  Gravierender noch waren die Bestimmungen und Usancen von Rotary International, Clubgründungen nur in souveränen Staaten zuzulassen. Und als es schließlich wieder eine Bundesrepublik Deutschland gab, war noch nicht klar, ob Berlin – aus rotarischer Sicht – zu dieser und damit zu einem wieder zu etablierenden deutschen Distrikt gehören konnte oder ob Berlin, wie seinerzeit z.B. Saarbrücken oder Triest, ein sogenannter „Nondistricted Club“ sein müsste.

Im Jahr 1949 wurde deshalb zunächst die unmittelbare Fühlung mit Chicago aufgenommen. Im April 1950 besuchte ein Vizepräsident von Rotary International, Bonnevie=Svendsen, Berlin und unterrichtete sich über die politischen Verhältnisse in Berlin. Er kam zu dem Entschluss, die Gründung eines Rotary Clubs in Westberlin zu befürworten. Hinsichtlich der Gebietsgrenzen des Clubs war RI recht euphorisch. Sie wurden nämlich definiert wie die des alten Berliner Clubs als „Großberlin und Umgebung“.

Die Vorarbeiten zur Gründung des Clubs konnten damit beginnen. Die Mitglieder des Beuth-Tisches gingen dabei zunächst davon aus, dass ihr Stammtisch in einen Rotary Club umgewandelt würde und wählten demzufolge den Namen „Beuth-Tisch (Rotary Club Berlin in Gründung)“. Dieser Name wurde von Governor Robert Haussmann, der dem damaligen einzigen Distrikt in Deutschland vorstand, sofort beanstandet. Er bestellte Helmut Weising vom RC Hamburg (der RC Hamburg war bereits bei der ersten Gründung Pate gewesen) zum Gründungsbeauftragten und bestand strikt auf der Einhaltung aller rotarischen Usancen bei Neugründungen. Viel Ärger gab es z. B., weil Mitglieder des alten RC Berlin, die nicht mehr berufstätig waren, nicht aufgenommen werden durften. Die Berliner Meinung, dass die Beuth-Tisch-Jahre als rotarische „Dienstjahre“ berücksichtigt werden müssten, konnte ebenfalls nicht durchgesetzt werden.

Schwierig scheint bei der Neugründung die Finanzierung des Clubs gewesen zu sein. Da Einvernehmen bestand, dass eine Finanzierung des Clubs durch den in Aussicht genommenen Sekretär Roscher sen. nicht in Frage kommt, hoffte der Gründungsausschuss auf eingehende Spenden. Es erging ein Spendenaufruf an ausgewählte Mitglieder in Höhe von 100 – 500 DM, gestaffelt je nach geschätzter finanzieller Potenz. Der Sekretär erhielt monatlich 175 DM zur Bezahlung notwendiger Ausgaben, ohne Rechnungslegung im Einzelnen. Im Jahr 1952 setzte der Vorstand dann den Mitgliedsbeitrag auf 65 DM je Halbjahr fest.

Am 20.1.1951 fand im Hotel am Zoo, das zum Clublokal bestimmt worden war, die Gründungsversammlung statt; als Vertreter des Governors und des Patenclubs Hamburg fungierte der Gründungsbeauftragte, Vizepräsident Weising. Zum Präsidenten wurde, wie schon im Jahr 1929, Reichsminister a.D. Dr. Heinrich F. Albert gewählt. An der feierlichen Charterfeier am 2. und 3. Juni nahmen neben Governor Haussmann u.a. auch der Regierende Bürgermeister Reuter, Bürgermeister Schreiber und Dr. Suhr, der Präsident des Abgeordnetenhauses teil. Als Gabe von RI erhielt der neue RC Berlin seine alte RI-Nummer 3067.

6.  Der RC Berlin nach der Wiedergründung

Das Clubleben entwickelte sich mit erfreulicher Lebendigkeit.  Die vom Governor auf 34 festgesetzte Zahl der Gründungsmitglieder erhöhte sich bis zum 25. Charterjubiläum im Jahr 1954 auf 82 Mitglieder, beim 50. Jubiläum stellte sich die Zahl auf 145 und zwischen 2009 und jetzt pendelt die Zahl der Mitglieder um 180 zuzüglich mehrerer Ehrenmitglieder.

Dieses Wachstum mutet angesichts der strengen und überaus vorsichtigen Aufnahmepolitik in all den Jahrzehnten des Bestehens erstaunlich an. Der weit überwiegende Teil der Vorstandsprotokolle spiegelt den Ernst wider, mit der die Frage der Erweiterung des Clubs behandelt worden ist. Angeprangert wurde beispielsweise, dass von den Mitgliedern vielfach enge Freunde und Bekannte zur Aufnahme vorgeschlagen worden sind; die jeweiligen Vorstände nahmen für die Ablehnung viel Ärger unter den Mitgliedern bis hin zu Austritten in Kauf. Durch zeitweilige Aufnahmesperren für einzelne Berufsklassen arbeitete man immer wieder darauf hin, ein ausgewogenes Verhältnis der Berufsgruppen im Sinne von Paul Harris zu erreichen. Eine breite Debatte gab es 1954 über die Aufnahme von Ehrenmitgliedern, speziell über deren Untergruppe Honorary Member für Diplomaten. Es handelte sich um eine eigenständige Berliner Sonderregelung; Honorary bezieht sich in diesem Fall auf Honorar = Beitrag, von dem Honorary Member befreit sind. Im Ergebnis wurde die Teilnahme von Ausländern an den Meetings als Bereicherung empfunden.

Die im Hotel am Zoo verfügbaren Räume erwiesen sich im Laufe der Zeit als zu klein. Ab 1. Dezember 1973 verlegte man die Meetings daher vom Hotel am Zoo in das Hotel Kempinski; nach dem Fall der Mauer tagte man ab 1. Juli 1997 im Hotel Adlon.

Heute selbstverständliche oder inzwischen wieder aufgegebene Praktiken im Club führten zu intensiven Diskussionen im Vorstand und im Club. Einige Beispiele dafür:

- Strafgebühr für das unrotarische Anreden mit Titeln

- Einführung einer Mahngebühr für nicht rechtzeitiges Abmelden bei Veranstaltungen

- Strafgebühr bei nicht rechtzeitigem Erscheinen zum Meeting, später Umwandlung in eine freiwillige Spende für soziale Zwecke

- Einführung der Sammelbüchse im Jahr 1957.  Erwartete Höhe der Spende etwa 10 – 20% des Menüpreises

- Einrichtung von Gästetischen für fremdsprachliche Freunde

- Verlosung der Tischplätze, um einer Cliquenbildung entgegenzuwirken

- Einführung der Kaminabende im Jahr 1959.  Vom Governor als wertvolle Anregung für die anderen Clubs des Distrikts bezeichnet.

In regelmäßigen Abständen musste an die rotarische Disziplin erinnert werden:

- Einhaltung der Präsenzpflicht. In diesem Zusammenhang eine Anmerkung von Sekretär   Roscher: Es wäre schön, wenn die Gäste auch einige Berliner Rotarier treffen würden.

- Tragen der Rotarynadel und der Namensschilder

Der Ablauf der Meetings erfolgte auch im neuen Club in der Regel nach dem heute noch praktizierten Verfahren. In den ersten Jahrzehnten erstattete allerdings der Sekretär jeweils einen eigenen Bericht über rotarische Angelegenheiten (z.B. Kontakte zu anderen Clubs, Neuigkeiten im Verkehr mit dem Governor und RI, Neugründungen von Clubs, Besuche von Konferenzen und von und in Rotary Clubs). Später wurde dieser Bericht in Schriftform dem Wochenbericht beigefügt bzw. direkt in ihn eingearbeitet. Die Präsenz pendelte zunächst zwischen 60 und 70 %, mit fallender Tendenz im Laufe der Zeit. Überaus zahlreich waren stets die rotarischen Gäste an unseren Meetings; seit dem Wiedererstehen des Clubs im Jahr 1951 bis zum Jubiläumsjahr 2004 zählten wir 22 067 Gäste (ohne Berliner Rotarier).  Angesichts dieser hohen Zahl werden die Gäste später nicht mehr eigens erfasst. Andererseits waren auch die Mitglieder des RC Berlin aktiv beim Rotarieren: 300 Besuche im 75. Jubiläumsjahr bei auswärtigen und ausländischen Clubs und 168 Besuche in anderen Berliner Clubs wurden registriert. Als Folge der vielen Gäste ist bereits im Jahr 1967 im Interesse einer sparsamen Wirtschaftsführung beschlossen worden, den Austausch von Clubbannern einzustellen und stattdessen eine Karte mit einer Abbildung des Banners zu überreichen. Nachdem neuerdings das Clubbanner wieder auferstanden ist, scheint sich die Finanzlage gebessert zu haben!

Der bei Rotary übliche jährliche Ämterwechsel wurde großzügig praktiziert. Freund Roscher war beispielsweise von 1952 bis zu seinem Tod im Jahr 2006 alleiniger Sekretär des Clubs. Auch Freund Leibrock war Anfang der 50er Jahre vier Jahre in Folge Präsident, bevor er 1960 zum Governor bestellt worden ist.  

Eine langjährige und breite Diskussion löste die vom Präsident RI angestrebte Streichung der Klausel „male-only“ aus. Noch 1987 sah unser Clubvorstand dazu keine dringende Veranlassung. Im Jahr 1989 beschloss das Council of Legislation, dass alle RC der Welt qualifizierte Frauen aufnehmen können. Sollten jedoch mehr als 10 % aller Clubs gegen diesen Beschluss Einspruch erheben, müsste auf der Convention von RI nochmals abgestimmt werden. In einer Befragung sprachen sich 89 unserer Mitglieder gegen die Aufnahme von Frauen aus, 54 befürworteten sie. Nachdem weltweit die Zahl der Einsprüche weit unter 10 % aller Clubs blieb, erübrigte sich eine erneute Befassung mit der „Frauenfrage“ auf der Convention und die neue Regelung trat am 1. 7. 1989 in Kraft. Es dauerte aber immer noch 13 Jahre, bis die erste Dame als Mitglied im RC Berlin aufgenommen worden ist. Inzwischen ist die Aufnahme von Damen eine Selbstverständlichkeit im Clubleben geworden; die Akzeptanz von weiblichen Rotariern zeigt sich augenfällig in der Tatsache, dass demnächst bereits die dritte Freundin ihr Amt als Präsidentin antreten wird.

Durch gesellige Veranstaltungen förderte der Club das Zusammenwachsen der Mitglieder. In diesem Zusammenhang zu erwähnen ist, dass bereits ab Anfang 1951 einmal im Quartal ein Abendmeeting mit Damen stattfand; seit 1955 wurden hierzu auch die Witwen verstorbener Rotarier eingeladen. Vielfach, insbesondere in der Adventszeit, fanden – zumindest in den ersten 20 Jahren nach der Wiedergründung -  auch Veranstaltungen mit den Kindern statt.

Höhepunkte im Clubleben waren stets rotarische Jubiläen. Das 25jährige Charterjubiläum im Jahr 1954 beging der Club im Hotel Gehrhus in Anwesenheit von Vertretern des Senats, der drei Schutzmächte, einem Vertreter des RI-Präsidenten, dem amtierenden Governor und rotarischen Gästen aus 29 Clubs. Altpräsident Albert, dem zweimaligen Gründungspräsidenten des RC Berlin, wurde bei diesem Anlass die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Zum goldenen Jubiläum von Rotary International fand im Februar 1955 im Verein Berliner Kaufleute und Industrieller ein Festabend mit Tanz statt, an dem u.a. der Regierende Bürgermeister, der Bürgermeister und der Präsident des Abgeordnetenhauses teilnahmen.  Zum 40jährigen Jubiläum des RC Berlin kam es zu einem „Rotary-Rendezvous“  in Berlin mit etwa 1300 Teilnehmern. Rund die Hälfte davon war aus Frankreich, organisiert als Treffen der deutsch-französischen Kontaktklubs. Der Regierende Bürgermeister von Berlin gab für die Teilnehmer einen Empfang im Charlottenburger Schloss.

Das 50jährige Jubiläum des RC Berlin wurde 1979 in Verbindung mit einer Konferenz des 189. Distrikts im gerade eröffneten Internationalen Congress Centrum gefeiert. Die Zeitschrift „Der Rotarier“ berichtete hierüber wie folgt: „…Rotary kam, um dem größten deutschen Rotary Club, dem ersten in Berlin, zu seinem 50jährigen Bestehen zu gratulieren und zugleich der Stadt zu huldigen, die – vor der Welt ein Wahrzeichen des freien Deutschland – der internationalen Verständigung dient. 1072 Menschen aus 14 Ländern, mit namhaften Vertretern von 28 Distrikten, repräsentierten Rotary International bei diesem Jubiläum…“. Im Rahmen von Distriktkonferenz und Jubiläum gab das Berliner Philharmonische Orchester ein Sonderkonzert in der Philharmonie; Pianist in Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 war dabei Pastgovernor Helmut Roloff vom RC Berlin. Dem Konzert schloss sich ein Empfang des Regierenden Bürgermeisters an.

Bescheidener fiel im Jahr 2004 die Charterfeier zum 75jährigen Jubiläum im Hotel Adlon aus. Gleichwohl lauschten mehr als 250 Gäste dem Festvortrag von Bundespräsident a.D. Dr. Richard von Weizsäcker. Besonders begrüßt wurden Pastgovernor Staby von unserem Gründungsclub RC Hamburg sowie die beiden Präsidenten unserer Kontaktclubs Paris-Nord und Wien.

Das 80jährige Jubiläum wurde wiederum im Rahmen einer Distriktkonferenz in der Gethsemane-Kirche und in den Räumen der Akademie der Künste gefeiert. Der aus unserem Club gestellte Governor konnte als Gäste den Präsidenten des Abgeordnetenhauses, den Governor aus dem polnischen Nachbardistrikt sowie Freund Richard Schröder begrüßen, der den Festvortrag zum Thema „20 Jahre Mauerfall – eine Bilanz“ hielt.

7. Der RC Berlin im rotarischen Umfeld

Im Jahr 1951 bildeten alle deutschen Clubs einen Distrikt von Rotary International. Bereits zur Jahreswende 1952/53 erhielt der RC Berlin einen Sitz im Distriktbeirat. Von der Wiedergründung bis 2009 war fast stets mindestens ein Mitglied unseres Clubs im zuständigen Distriktbeirat vertreten; allein unser Sekretär Roscher gehörte ihm ununterbrochen 33 Jahre an.  In der gesamten Zeit seines Bestehens stellte der RC Berlin zudem 5 Governors. Er richtete seit 1951 mehrere Distriktkonferenzen und Sitzungen des deutschen Governorrates aus und betreute wiederholt Weltpräsidenten bei Besuchen in Berlin.

Zum 1. Juli 1955 wurde der damalige einzige deutsche Distrikt dreigeteilt. Der RC Berlin gehörte dann zum 74. Distrikt; nach weiteren Teilungen landeten wir schließlich im jetzigen Distrikt 1940. Die letzte gemeinsame Distriktkonferenz aller deutschen Rotary Clubs fand im Oktober 1955 in Garmisch-Partenkirchen statt. Bei der damaligen Teilung wurde dem RC Berlin angetragen, als Mittler zwischen den Distrikten zu wirken. Zu diesem Zweck sandten alle deutschen Rotary Clubs ihre Wochenberichte nach Berlin und erhielten im Gegenzug den Wochenbericht des RC Berlin. Diese Praxis wurde bis zum Fall der Mauer beibehalten; im Jahr 1988 erhielten wir wöchentlich rund 480 Wochenberichte und versandten 660 Wochenberichte ins In- und Ausland. In vielen rotarischen Angelegenheiten, soweit sie nicht die Governor- oder RI-Ebene betrafen, fungierte unser Sekretär Roscher die ganze Zeit als zentrale Auskunftsstelle und erarbeitete sich so seinen Namen „Mr. Rotary“.

Breiten Raum der Tätigkeit nahm in den ersten Jahrzehnten die Kontaktpflege zu Round Table und Lions ein sowie die Betreuung von Besuchen auswärtiger Rotarier und rotarischer Jugend aus dem In- und Ausland. 

Ohne großen formalen Aufwand kam es in der zweiten Hälfte der 50er Jahre zu Kontaktclubverhältnissen mit dem RC Paris Nord und dem RC Wien, die heute noch bestehen. Regelmäßige gegenseitige Besuche führten zur Entstehung einer echten rotarischen Freundschaft, die der Austausch von Delegationen zu besonderen Anlässen des Clubgeschehens weiter vertiefte. Zu einer – erfreulicherweise nur vorübergehenden – Trübung des Verhältnisses zum RC Wien kam es im Jahr 1976. Grund dafür war die vorgesehene Nominierung eines in jeder Beziehung integeren Mitglieds des RC Wien als Präsident RI. Aus leidvoller Erfahrung in Deutschland befürchteten die deutschen Rotarier wegen dessen Vergangenheit im 3. Reich negative Auswirkungen auf das internationale Ansehen von Rotary; der Fall Waldheim war damals noch hochaktuell. Aus heutiger Sicht ist festzustellen, dass eine bessere Kommunikation von Berlin mit Wien in dieser Angelegenheit hilfreich gewesen wäre.

Das hohe Ansehen, das Rotary in Berlin genoss, macht es verständlich, dass der RC Berlin seine Stellung als einziger Club in Berlin nicht verlieren wollte. Lange Zeit widerstand er erfolgreich dem Drängen aller Governors zur Gründung neuer Clubs. Als Ergebnis einer Diskussion im Meeting sprachen sich noch im Jahr 1956 nur 6 Mitglieder für die Neugründung eines weiteren Clubs aus. Erst 1959 wurde dann mit den Vorbereitungen für 2 neue Clubs begonnen. Die Gebietsgrenzen wurden von RI festgelegt; aus ihnen ergab sich der Name der neuen Clubs mit Berlin-Nord und Berlin-Süd. Für den RC Berlin wurde ein Kerngebiet um die Berliner Innenstadt ausgewiesen; er behielt außerdem das Recht, Mitglieder aus dem gesamten Berliner Stadtgebiet aufzunehmen, deren Geschäft, Pflichten oder Berufstätigkeit sich über das ganze Stadtgebiet erstreckten. Mit der gemeinsamen Charterfeier für beide Clubs am 5. Oktober 1960 fand die Alleinstellung des RC Berlin in Berlin ihr Ende. Mit dem RC Berlin-Tiergarten und dem RC Berlin-Spandau folgten zwei weitere Gründungen; die Clubs Berlin-Luftbrücke und Berlin Spree waren bereits rotarische „Enkel“. Beim Fall der Mauer gab es somit 7 Rotary Clubs in Berlin. Die erste Clubgründung im Ostteil der Stadt – RC Berlin-Brandenburger Tor - initiierte nochmals der RC Berlin. Als neue Gebietsgrenze für die Berliner Clubs war von RI das Land Berlin festgesetzt worden.

Das Verhältnis zwischen den Berliner Clubs war zunächst überaus eng. Man tauschte Vortragende aus, veranstaltete gemeinsame Feste mit Damen und auch Familien, ging zusammen ins Theater oder aufs Schiff und organisierte vereint größere Veranstaltungen. Bis Ende der 90er Jahre fanden noch Jahrestreffen aller Clubs statt. Erst dann wurden sie – wohl als Folge der starken rotarischen Ausbreitung in Berlin – eingestellt.   

Mit dem Wachstum der Clubs und dem damit verbundenen Auseinanderdriften der Interessen kam es immer wieder einmal zu Konflikten, vor allem beim Wettbewerb um interessante neue Mitglieder. Auch wenn die strikte Gebietsabgrenzung gefallen war, gab es bei Neuaufnahmen nicht selten Streit im Einzelfall. Das Beharren des RC Berlin auf rotarischen Formalien stieß in den jungen pragmatischen Clubs auf wenig Gegenliebe, die mehr für Arrangements auf freundschaftlicher rotarischer Basis waren. Mit dem Fall der Mauer ist die Sonderstellung Berlins innerhalb von Rotary endgültig abgeschlossen. Rotary in Berlin und auch der RC Berlin sind zu normalen Gliedern in der rotarischen Kette geworden, die gemeinsam für die Ziele unserer Organisation in freundschaftlicher Verbundenheit arbeiten. 

8. Der RC Berlin im politischen Umfeld

Rotary ist eine unpolitische Gemeinschaft. Die besondere Lage von und in Berlin führte jedoch von Anfang an dazu, dass das politische Umfeld Auswirkungen auch auf das Clubleben hatte. Bereits im Anschluss an die Charterfeier im Jahr 1951 forderte der Governor in seinem Monatsbrief alle deutschen Rotarier auf, durch häufige Besuche dem RC Berlin ihre enge Verbundenheit zu beweisen.

Mitte 1952 beschloss der RC Berlin, der damals in Westdeutschland vorherrschenden Nervosität hinsichtlich Berlins mit allen Mitteln der Aufklärung entgegenzuwirken. In einem Rundschreiben an alle deutschen Rotary Clubs bat er darum, in den Kreisen der Rotarier dafür einzutreten, Berlin auch weiterhin im Freiheitskampf zu unterstützen und dafür zu werben, dass die noch freien Kapazitäten der Berliner Betriebe ausgefüllt würden und dass man Berlin für die Veranstaltung von Kongressen u.ä. wählen solle. Dem Rundschreiben wurde der Text der Rede des Regierenden Bürgermeisters Reuter an die freie Welt beigefügt. Ebenfalls in Rundschreiben wurden die deutschen Rotary Clubs auf besondere Veranstaltungen in Berlin hingewiesen und unsere ausländischen Korrespondenzclubs durch die Übersendung von fremdsprachlichem Informationsmaterial über die wirtschaftliche Kapazität Berlins informiert. In gleicher Weise wurden die in- und ausländischen Freunde regelmäßig über die politische Lage in Berlin und der Ostzone unterrichtet. Freunde aus dem RC Berlin organisierten den Versand Berliner Zeitungen an westdeutsche Clubs, da dort vielfach keine Berliner Zeitungen erhältlich waren. Ein direkter Aufruf von Clubpräsident Leibrock an die deutschen Clubs, durch Vergabe von Aufträgen nach Berlin die hiesige Wirtschaft zu stärken, war überaus erfolgreich. Im Jahr 1953 vereinbarten Governor und RC Berlin, die deutschen Rotary Clubs aktiv in die Betreuung der nach Berlin strömenden Ostflüchtlinge einzuschalten.

Einen Hinweis darauf, dass der RC Berlin auch im Osten durchaus zur Kenntnis genommen worden ist, gibt die Bitte der Deutschen Staatsbibliothek im Ostsektor aus dem Jahr 1955, ihr die Druckschrift „Geschichtliches über den Rotary Club Berlin“ von Freund Kieschke zu übersenden.

Die Berliner Rotarier waren stets dankbar für die politische Unterstützung, die sie von Rotary erhielten. Die Zeitschriften „The Rotarian“ und „Der Rotarier“ wiesen wiederholt auf die Ausnahmelage Berlins hin. Rotary International gab auf der Convention 1963 in St. Louis dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, die Gelegenheit, über „World Freedom and Understanding“ zu sprechen.

Mehr im Stillen kümmerte sich der RC Berlin um frühere Rotarier – soweit bekannt und erwünscht – in Ost-Berlin und der Ostzone. Immer wieder nahmen ehemalige Rotarier Kontakt vornehmlich mit dem Sekretär auf und erhielten Rat und Hilfe. Bei der Versendung von Paketen an diesen Personenkreis wurde der Club unterstützt durch verschiedene Clubs in Westdeutschland. Rotarischen Freunden, die nach langer russischer Gefangenschaft oder einem Gefängnisaufenthalt in der DDR Gelegenheit fanden, in West-Berlin wieder in Freiheit zu leben, wurde nach besten Kräften geholfen.

Nach dem 13. August 1961, dem Tag des Mauerbaus, gingen dem RC Berlin zahlreiche Solidaritätskundgebungen anderer Rotary Clubs aus dem In- und Ausland zu. Berliner Rotarier hielten in der Folge eine Vielzahl von Vorträgen in westdeutschen und ausländischen Clubs über die Lage in Berlin. Eine Reihe von westdeutschen Clubs ernannte eigene Berlin-Beauftragte, die durch die regelmäßige Übersendung von Informationsmaterial in ihrer Rolle als Mittler zwischen Berlin und dem Bundesgebiet unterstützt worden sind und die den persönlichen Kontakt durch Besuche in Berliner Meetings pflegten. Beispielhaft für viele Clubs ist hier der RC Iserlohn zu nennen, der bis 1963 monatlich einmal ein Clubmitglied mit einem Spendenscheck nach Berlin sandte und auch danach immer wieder Spenden zur Milderung der Härten aus dem Mauerbau überbrachte. In gegenseitigen Besuchen von einzelnen Mitgliedern und Delegationen wurde mit dem RC Iserlohn ein jahrzehntelanges Freundschaftsverhältnis aufgebaut und gepflegt.

9. Der RC Berlin im sozialen Umfeld

Das politische Umfeld prägte in hohem Ausmaß die Tätigkeit des RC Berlin auf sozialem Gebiet; von Anfang an kam man der allgemeinen rotarischen Verpflichtung zur Hilfsbereitschaft nach. Anfang der 50er Jahre, als Tausende von Flüchtlingen aus dem Ostteil Deutschlands nach Berlin strömten, waren die Spenden und Hilfsaktivitäten vorwiegend auf die Flüchtlingsbetreuung abgestellt. Es wurden vor allem in Zusammenarbeit mit den drei großen Konfessionen Flüchtlingsunterkünfte eingerichtet und daneben Kleidung, Hausrat etc. zur Verfügung gestellt. In späteren Jahren richtete sich die Hilfe insbesondere an Berlin besuchende Rentner aus dem Ostteil Deutschlands mit der Einrichtung von Aufenthaltsräumen in Nachbarschaftsheimen. In Zusammenarbeit mit karitativen Einrichtungen der Kirchen ergaben sich zudem Möglichkeiten, soziale Einrichtungen in der DDR zu unterstützen.

Nach der Errichtung der Mauer lag der Schwerpunkt der Hilfe auf der Betreuung von Behinderten, Senioren und Jugendlichen. Für behinderte Jugendliche wurden, in enger Zusammenarbeit mit westdeutschen Clubs, Ferienaufenthalte im Bundesgebiet organisiert. Unverändert Not bestand im Berliner Aufnahmelager für Flüchtlinge und Aussiedler, das ebenso wie dessen Insassen regelmäßig Zuwendungen erhielt. Nach dem Fall der Mauer förderte der Club zahlreiche soziale Projekte im Berliner Raum.  Trotz der vielfältigen sozialen Probleme in Berlin beteiligte sich der Club die ganze Zeit über auch mit namhaften Beträgen an gemeinsamen rotarischen Spendenaktionen, z.B. für Hochwasserkatastrophen und Erdbebenschäden.

In der Zeit von der Wiedergründung bis zum 80jährigen Jubiläum im Jahr 2009 brachte der RC Berlin Spenden in Höhe von über 700 000 Euro auf, zu denen noch Dotationen in Höhe von 350 - 400 000 US-Dollars an die Rotary Foundation und für Polio Plus kommen. Die Berliner Rotarier danken an dieser Stelle zahlreichen westdeutschen und einigen ausländischen Clubs für die großzügige Unterstützung, die sie in den schweren Zeiten der Abtrennung für ihre karitativen Programme erhielten. Insgesamt spendeten diese Clubs zusätzlich zu den von Berliner Rotariern beschafften Beträgen bis Ende Oktober 1981 knapp 500 000 DM. Die gezeigte Solidarität werden die Berliner Rotarier nicht vergessen!

Ende 2008 wurden die sozialen Aktivitäten des Rotary Clubs Berlin mit der Gründung der Stiftung Rotary Club Berlin auf eine neue Grundlage gestellt. Die Stiftung Rotary Club Berlin ist eine gemeinnützige privatrechtliche Stiftung. Die Stiftung ermöglicht den Mitgliedern des Rotary Clubs Berlin, wie in der Präambel zur Satzung niedergelegt worden ist,  als Ausdruck ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und in Übereinstimmung mit Art. 4 der Satzung des Rotary Clubs Berlin gemeinnützige und soziale Projekte wirkungsvoll und nachhaltig umzusetzen. Über den Kreis der Clubmitglieder hinaus soll die Stiftung verantwortlichen Bürgern und Unternehmen, die dem Rotary Club Berlin verbunden sind, eine Möglichkeit zu sichtbarem und dauerhaftem Engagement geben. Aus besonderem Anlass oder durch Vermächtnisse können Projekte der Stiftung unterstützt oder solche eigener Präferenz angeregt werden. Das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder des Rotary Clubs Berlin in Vorstand und Kuratorium der Stiftung sowie die staatliche Aufsicht durch die Berliner Senatsverwaltung für Justiz und die Finanzverwaltung gewährleisten ein Höchstmaß an Seriosität und Sicherheit bei der Durchführung von Projekten im Rahmen des Stiftungszwecks. Die Wertschätzung bürgerlichen Engagements, die durch den gesetzlichen Rahmen zum Ausdruck kommt, bildet die Voraussetzung dafür, dass die Stiftung kontinuierlich wachsen kann und die verfügbaren Mittel durch steuerlich geförderte Zuwendungen regelmäßig vergrößert werden.

Seit der Gründung konnten bis Ende 2016 bereits rund € 500 000 an Spenden über die Stiftung verteilt werden.

10. Anmerkung zum verwendeten Schriftgut

Im Zuge der Abwicklung des Archivs unseres Ehrensekretärs K.M. Roscher stellte man fest, dass dort für den Zeitraum 1929 bis 1937 praktisch keinerlei Unterlagen über den Rotary Club Berlin vorhanden waren. Auskunft über diese Zeit geben die im Geheimen Preußischen Staatsarchiv aufbewahrten Materialien aller deutschen Rotary Clubs.

Nach der Selbstauflösung der Rotary Clubs im Oktober 1937 wurden deren Akten bekanntlich durch lokale Stellen des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS (SD) und der Gestapo beschlagnahmt. Das Schriftgut wurde nach Berlin ins Archiv des SD verbracht und dort zusammen mit Unterlagen der Freimaurerlogen, Kirchen sowie weiterer als politische und weltanschauliche Gegner eingestufter Organisationen und Gruppierungen deponiert. Kurz vor Kriegsende lagerte man alles in eine Ausweichstelle im Schloss Schlesiersee in Niederschlesien aus.

Nach dem Einmarsch der Roten Armee gelangten die erbeuteten Akten nach Moskau; sie verblieben dort im Zentralen Staatsarchiv. Im Jahr 1957 wurden die Akten der Rotary Clubs von Moskau an das damalige Zentrale Staatsarchiv der DDR zurückgegeben; neuerdings wird vermutet, dass noch Teile der alten Akten in Moskau verblieben sind. In der Dienststelle Merseburg der DDR begann die Bearbeitung der Unterlagen der Rotary Clubs. Allerdings blieb es zunächst nur bei einer ersten Ordnung des Bestands.

Seit der Rückführung von ebenfalls dort befindlichen Akten des ehemaligen Preußischen Geheimen Staatsarchivs aus Merseburg nach Berlin-Dahlem gehören die Akten der Rotary Clubs unter der Bezeichnung I HA Rep.228 Rotary International, Distrikt 73 (Dep.) zu den Beständen des Geheimen Staatsarchivs PK. Über ein sog. Findbuch können die Unterlagen erschlossen werden.

Mit der Neugründung des RC Berlin im Jahre 1951 wurde im Clubsekretariat am Kurfürstendamm 188 ein umfangreiches neues Archiv aufgebaut und ständig erweitert. Nach dem Tod des langjährigen Sekretärs Roscher im Jahr 2006 ging das Altarchiv (Schnitt war in der Regel das Jahr 2000) ebenfalls an das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz. Das in den Jahren 2000 bis 2010 aufgelaufene Archivmaterial wurde im Jahr 2016 gleichfalls dorthin abgegeben. Die Unterlagen werden dort unter der Bezeichnung I HA Rep.233 verwahrt. Ein Teil von historisch wichtigen Unterlagen und die laufenden Akten des RC Berlin befinden sich im Sekretariat des RC Berlin c/o Kanzlei Bellinger, Bismarckallee 14, 14193 Berlin.

Verfasst von Dietger Oberndorfer (Vizepräsident i.R. der Landeszentralbank Berlin und Brandenburg, Rotarier im Rotary Club Berlin seit 1987).

März 2017

Weitere Beiträge:

Freundschaftsbaum 1932, Paul Harris in Berlin

Rotarier Werner Kieschke: Geschichtliches über den Rotary Club Berlin, 23.02. 1955

Der neue Freundschaftsbaum 1985

K.M. Roscher (Ehrensekretär des Rotary Clubs Berlin, Rotarier 1951-2006): Blick zurück - Wiedergründung des Rotary Club Berlin 1951, Vortrag vom 17.01.2001

Dietger Oberndorfer: In memorim K.M. Roscher

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